Dienstag, 4. August 2015

Zuschüsse für Energieeffizienzmaßnahmen erhöht

Bild 1: Dämmarbeiten sind in vielen Fällen förderfähig.
Gute Nachrichten erreichen uns von Seiten der Förderbank des Bundes, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW), die ab diesem Monat die Konditionen für energieef-fizientes Sanieren erheblich verbessert. Die Änderungen schließen eine Erhöhung des Förderbeitrags und der Tilgungszuschüsse für Kredite sowie eine Erweiterung der Kriterien für förderungswürdige Gebäude ein. 

Die Erhöhung des Förderkreditbetrags von 75.000 Euro auf max. 100.000 Euro ist die größte Änderung, die die KfW durchführt. Bei der energetischen Sanierung von Wohnhäusern, die dem KfW-Effizienzhaus-Standard entsprechen, fördert die KfW pro Wohneinheit. Hierin eingeschlossen sind auch Wohngebäude, die dem Denkmalschutz unterliegen. 

Die Erhöhung der Zuschüsse wirkt sich auf verschiedene Bereiche aus: 

  • Staffelung nach Effizienzklassen, Höhe der Tilgungszuschüsse 12,5–27,5 %, 
  • Gewährung von Krediten für Einzelmaßnahmen, Höhe der Tilgungszuschüsse 7,5%, 
  • Erhöhung von Investitionszuschüssen für Ein- und Zweifamilienhäuser auf 15-25%. 


Bild 2: Erst beantragen, dann bauen. 
Wer es umgekehrt angeht, verschließt 
sich die Tür zu öffentlichen Zuschüssen 
und Darlehen.
Laut Experten der Verbraucherzentrale machen sich bauliche Maßnahmen nur dann bezahlt, wenn Hausbesitzer auch langfristig öffentliche Fördermittel nutzt.

Energiesparmaßnahmen kosten nicht nur Zeit, sondern auch Geld. Wichtig ist daher eine gute Beratung durch einen Experten, der Vorschläge zur optimalen Finanzierung von Energieeinsparungsmaßnahmen macht. Gerade für Laien ist es nicht einfach, einen Überblick über Angebote zur Förderung zu haben. Kritisch ist neben der optimalen Förderung auch den richtigen Zeitpunkt für die Maßnahmen zu finden. 

Energie-Effizienzexperten haben die aktuellen Richtlinien im Kopf und sind erste Anlaufstelle für Interessierte. Wer auf eigene Faust tätig werden will, wird in der BINE-Datenbank fündig, das ist eine Informationsquelle vom Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ), das sich auf die Zusammenstellung von Energiefördermitteln spezialisiert hat. Die Datenbank gehört zu den professionellsten Quellen, die derzeit zum Thema Energie-Fördermittel auf dem Markt sind. 


Bild 1: pixabay @ alluregraphicdesign (CC0 Public Domain) 
Bild 2: pixabay @ Hans (CC0 Public Domain)