Dienstag, 25. August 2015

Förderung für den Bau von Studentenwohnungen


Bild 1: Förderung für den Bau von preisgünstigen Studentenwohnungen

Die Nachfrage nach günstigem Wohnraum in den Großstädten steigt. Das liegt zum einen an der wachsenden Zahl der Studenten, zum anderen an der steigenden Anzahl von Azubis, Rentnern und Flüchtlingen im urbanen Raum. 

Bundesbauministerin Barbara Hendricks will jetzt ein Programm für den Bau von kleinen Wohnungen ins Leben rufen und damit indirekt Studenten und Azubis bei der Suche nach einer preisgünstigen Wohnung unterstützen. 

Gefördert werden sollen Unternehmen, die den Bau von Kleinwohnungen durchführen. Der Zuschuss ist ab Herbst verfügbar. Die Höhe der Förderung entspricht 30 Prozent der Baukosten.

Voraussetzungen für die Förderung sind: 

  • Die Warmmiete der Neubauwohnungen darf nicht über 260 Euro pro Monat liegen. 
  • Die Wohnungsgröße muss mindestens 22 Quadratmeter betragen. 
  • Abweichungen von dieser Richtlinie sind nur in Großstädten mit hohen Grundstückskosten, wie zum Beispiel München erlaubt. 

Das geplante Förderprogramm besitzt einen Gesamtförderbetrag von 120 Millionen Euro. Unternehmen, Investoren und Kommunen müssen den Bau bis Ende 2018 abgeschlossen haben, um einen Zuschuss erhalten zu können. Bevorzugt werden Pilotprojekte, die Neues ausprobieren, flexible Nutzungsmöglichkeiten schaffen, ein generationenübergreifendes Konzept haben oder einen besonders geringen Flächenverbrauch aufweisen. Ausgeschlossen von der Förderung sind die entstehenden Kosten für den Grundstückskauf. Nähere Informationen über die Antragsstellung gibt es in Kürze auf der Homepage des Bundesbauministeriums.